Studie zeigt: Diese Geschenke liegen Heiligabend unterm Weihnachtsbaum

Berlin, 8. Dezember 2020. Für 291 Euro kaufen Verbraucher dieses Jahr Weihnachtsgeschenke. Gegenüber dem Vorjahr steigen die Pro-Kopf-Ausgaben damit um 4,8 Prozent. So viel ist dank einer Studie der Wirtschaftsberatung EY (früher: Ernst & Young) bekannt. Nicht bekannt war bislang, was sich Konsumenten an Weihnachten schenken. Dieser Frage ist nun das Verbraucherforum mydealz nachgegangen und hat 27,95 Millionen Transaktionen unter die Lupe genommen, die es seit dem 1. November vermittelt hat. Das Ergebnis zeigt: Elektronik- und Gaming-Artikel, aber auch Mode sind dieses Jahr besonders beliebte Weihnachtsgeschenke.

 

Der Handel erlebt ein starkes Weihnachtsgeschäft. Das zeigt die Studie von EY und das zeigt auch ein Blick auf die Zahlen, die das Verbraucherforum mydealz für das dies- und letztjährige Weihnachtsgeschäft ermittelt hat: 24,07 Millionen Kaufinteressenten hat mydealz vergangenes Jahr in der Zeit vom 1. November bis zum 6. Dezember vermittelt. 27,95 Millionen (+16,15 Prozent) waren es dieses Jahr. Doch nicht in allen Warengruppen ist die Nachfrage gleich stark gestiegen. Ein Vergleich mit dem Vorjahr zeigt tatsächlich Gewinner und Verlierer.

 

Streamingdienste und Heimwerkerbedarf begehrter als im Vorjahr

 

Allen voran die Nachfrage nach Streaming-Diensten (+207,29 Prozent, +939.476 Kaufinteressenten) und nach Heimwerkerbedarf (+99,61 Prozent, +487.491 Interessenten) ist gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen. Anbieter dieser Produkte dürfen sich zu den „Gewinnern“ der Corona-Pandemie zählen. Gleiches gilt für Anbieter von Auto- oder Motorradzubehör. Verglichen mit dem Weihnachtsgeschäft 2019 haben sich 347.620 mehr Verbraucher (+63,69 Prozent) für diese Produkte interessiert.

 

Nicht zuletzt stehen auch Anbieter von Gaming-Artikeln auf der Gewinnerseite: Videospiele und -konsolen werden im Weihnachtsgeschäft traditionell stark nachgefragt. Dieses Jahr dürfte auch der Verkaufsstart der Playstation 5 die Nachfrage zusätzlich beflügelt haben: Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet mydealz für die Warengruppe „Gaming“ ein Nachfrage-Plus von 73,03 Prozent und vermittelte 1,41 Millionen Kaufinteressenten mehr als noch 2019.

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Die Nachfrage nach Reisen und Mode sinkt

 

Wie sehr sich die Corona-Pandemie auch aufs diesjährige Weihnachtsgeschäft auswirkt, zeigt ein Blick auf die Warengruppen, die aktuell weniger stark nachgefragt werden als im Vorjahr: Vor allem Anbieter von Reisen haben einen schweren Stand: Die Nachfrage nach Bahnfahrten, Flügen, Hotelübernachtungen und Pauschalreisen ist um 87,06 Prozent eingebrochen: Interessierten sich letztes Jahr in der Zeit vom 1. November bis zum 6. Dezember noch 773.027 Verbraucher konkret für Reisen, waren es dieses Jahr bislang nur 99.994.

 

Auch Modeartikel werden dieses Jahr zu Weihnachten seltener verschenkt als noch im Vorjahr. Die Nachfrage nach Modeartikeln und Accessoire ist im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft 2019 um 8,88 Prozent gesunken, was einem Minus von 278.296 Kaufinteressenten entspricht. Etwas weniger stark zurückgegangen ist auch die Nachfrage nach Veranstaltungstickets: Aktuell interessieren sich mit 679.271 Kaufinteressenten 3,20 Prozent weniger Verbraucher für Artikel aus dem Bereich Freizeit und Veranstaltungen als noch im letztjährigen Weihnachtsgeschäft. 

 

Elektronikartikel sind unverändert das beliebteste Weihnachtsgeschenk

 

Ungeachtet der in einzelnen Warengruppen sinkenden oder steigenden Nachfrage gestaltet sich das Ranking der beliebtesten Weihnachtsgeschenke auch in diesem Jahr nahezu unverändert. Elektronikartikel sind auch noch 2020 das mit Abstand beliebteste Weihnachtsgeschenk: Zwar verschenken dieses Jahr nicht mehr rund jeder Dritte (33,0 Prozent), sondern „nur“ noch 30,15 Prozent der Verbraucher Elektronikartikel zu Weihnachten. Der Abstand zum zweitbeliebtesten Weihnachtsgeschenk ist aber auch in diesem Jahr groß. 

 

Auf Rang zwei der beliebtesten Weihnachtsgeschenke finden sich dieses Jahr Gaming-Artikel wieder: Produkte wie Videospiele oder Spielekonsolen möchte rund jeder Achte (11,

96 Prozent) an Weihnachten verschenken. Gaming-Artikel verdrängen damit Mode und Accessoires vom zweiten auf den dritten Rang: Zwar nicht mehr jeder siebte Verbraucher (13,02 Prozent) wie im Vorjahr, aber immerhin noch gut jeder Zehnte (10,21 Prozent) legt seinen Liebsten dieses Jahr Mode oder ein Accessoire unter den Weihnachtsbaum.

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Streaming-Anbieter profitieren stark vom Lockdown 

 

Wie sehr sich die Covid19-Pandemie und der Lockdown aufs Geschenkverhalten auswirken, zeigt ein Blick auf den fünften Rang der beliebtesten Weihnachtsgeschenke. Hier finden sich Streaming-Dienste für Filme oder Musik wieder – gleich hinter Möbeln und Dekoartikeln, die dieses Jahr 9,34 Prozent der Verbraucher (Vorjahr: 8,72 Prozent) verschenken möchten: 4,98 Prozent der Verbraucher verschenken dieses Jahr zu Weihnachten ein Abo für einen Streaming-Dienst für Musik oder Filme und Serien. 2019 waren es nur 1,88 Prozent.

 

Vervollständigt werden die Top-10 der beliebtesten Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr von Lebensmitteln (4,30 Prozent), Sport- und Outdoor-Artikeln (4,29 Prozent), Spielzeug (4,08 Prozent), Heimwerkerbedarf (3,49 Prozent) sowie Teilen fürs Auto oder Motorrad (3,20 Prozent).

 

Reisen, Finanzprodukte und Veranstaltungstickets kaum begehrt

 

Um drei Produkte machen die meisten Verbraucher dieses Jahr im Weihnachtsgeschäft einen großen Bogen: Reisen, Finanzprodukte und Veranstaltungstickets werden kaum nachgefragt. Gerade einmal 0,36 Prozent der Konsumenten haben sich seit Anfang November für einen Flug, eine Bahnfahrt, eine Hotelübernachtung oder gar eine Pauschalreise entschieden. Reisen rangieren damit nicht wie im Vorjahr auf dem neunten, sondern auf dem letzten Rang der beliebtesten Weihnachtsgeschenke.

 

Etwas beliebter sind da schon Finanzprodukte: Für sie interessierten sich 0,65 Prozent der 27,95 Millionen Kaufinteressierten, die mydealz seit Anfang November vermittelt hat. Und auch Veranstaltungstickets finden vereinzelt Abnehmer: 2,43 Prozent der Verbraucher verschenken dieses Jahr zu Weihnachten ein Produkt aus dem Bereich „Freizeit und Veranstaltungen“. Damit ist die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr (2,92 Prozent) wohl bedingt durch die Covid19-Pandemie zwar etwas zurückgegangen, aber nicht – wie im Reisebereich – nahezu vollständig eingebrochen.

 

 

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EY, „Deutsche bleiben zu Weihnachten trotz Corona spendabel – Online-Händler gewinnen Marktanteile“:https://www.ey.com/de_de/news/2020/12/ey-deutsche-bleiben-zu-weihnachten-trotz-corona-spendabel

 

 

Hinweis zur Methodik:

 

Die obenstehenden Aussagen basieren auf einer Analyse, die das im deutschsprachigen Raum führende Verbraucherforum mydealz am 7. Dezember 2020 durchgeführt hat. mydealz ist eine Plattform, auf der Verbraucher Angebote von Online-Händlern und klassischen Händlern sowie übrigen Anbietern teilen und bewerten können. Gefällt einem Nutzer ein Angebot, kann er dem Link zum jeweiligen Anbieter folgen, um das Produkt oder die Dienstleistung dort zu kaufen („Click-out“). Für die obenstehende Analyse haben die mydealz-Betreiber untersucht, wie viele der insgesamt 27,95 Millionen Click-outs in der Zeit vom 1. November bis zum 6. Dezember 2020 auf einzelne Warengruppen entfallen sind. Verglichen haben die mydealz-Betreiber die Werte von diesem Jahr mit den 24,07 Millionen Kaufinteressenten, die sie im Weihnachtsgeschäft 2019 vermittelt haben.

 

 

Über mydealz:

 

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) nutzen mydealz jeden Monat, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen. 

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