Singles Day und Black Friday Zehn Tipps für Schnäppchenjäger

Wien, 5. November 2020. Am 11. November beginnt mit dem Singles Day die Zeit der Rabatte, die am letzten Novemberwochenende mit dem Black Friday (27. November) und Cyber Monday (30. November) ihren Höhepunkt findet. „Bis zu 90 Prozent“ können Konsumenten in den nächsten Wochen sparen, wenn man der Werbung Glauben schenkt. Doch nicht alle Händler schenken ihren Kunden reinen Wein ein. Das Konsumentenforum Preisjäger gibt Konsumenten zehn Tipps für die erfolgreiche Schnäppchenjagd.

 

1) Einen Einkaufszettel schreiben 

Schnäppchen gibt es viele – erstrecht am Singles Day und in der Zeit vom Black Friday bis zum Cyber Monday. Um nicht der Verlockung zu erliegen und unnötig viel Geld auszugeben, sollten sich Konsumenten vorher überlegen, was sie kaufen möchten und wie groß ihr Budget ist. Wie beim Besuch im Supermarkt ist ein Einkaufszettel auch am Singles Day und Black-Friday-Wochenende ein nützlicher Helfer. Auf ihm können Konsumenten notieren, nach welchen Produkten sie Ausschau halten und wie viel Geld sie maximal ausgeben möchten. 

 

2) Newsletter abonnieren

Viele Händler und Hersteller nutzen Newsletter, um Kunden zu binden und sie regelmäßig über aktuelle Angebote zu informieren. Weil Newsletter für Unternehmen recht lukrativ sind, bieten viele Firmen Konsumenten Gutscheine dafür an, dass sie sich für den Newsletter anmelden. Nicht wenige Händler und Hersteller machen ihren Newsletter-Abonnenten am Singles Day oder Black Friday auch spezielle Angebote („Secret Sales“) oder räumen ihnen ein Vorkaufsrecht ein. Wenn Konsumenten zum Beispiel ohnehin Mode einer bestimmten Marke kaufen möchten, kann es sich lohnen, den Newsletter des Herstellers zu abonnieren. 

 

3) Frühzeitig auf Schnäppchenjagd gehen

Der Black Friday (27. November) ist das bekannteste Shopping-Event, aber nicht der einzige Tag, an dem Händler ihre Preise senken. Sparen können Konsumenten auch schon vor dem Black Friday. Die Cyber Week, also die Woche der Rabatte, beginnt schon am Montag vor dem Black Friday. Und bereits am Singles Day (11. November), der zunehmend auch bei uns verbreiteten chinesischen Version des Black Friday, kann es sich lohnen, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Das hat das Konsumentenforum Preisjäger herausgefunden. Seiner Analyse zufolge sparten Konsumenten letztes Jahr am Singles Day im Schnitt 29,4 Prozent und am Black Friday „nur“ 28,7 Prozent. Die Bandbreite der Angebote ist in der Cyber Week und speziell am Black-Friday-Wochenende aber unverändert größer als am Singles Day.

369499 10 tips bf 72dpi e09c3a large 1604420284

 Symbolbild: Kaufhaus mit Black Friday Werbung. Bildmaterial finden Sie hier.

4) Gelassen bleiben

Countdowns, sinkende Lagerbestände, schrille Werbebanner, fettgedruckte, hohe Rabatte und überall der Hinweis „Nur solange der Vorrat reicht“ – wer am Singles Day oder Black Friday im Netz nach Angeboten sucht, wird schnell zu voreiligen Käufen verleitet. Dabei sind die meisten Angebote nicht so einzigartig wie es scheint: Bei großen Händlern wie Amazon wiederholen sich Angebote regelmäßig und oft bieten mehrere Händler das gleiche Produkt zu ähnlichen Preisen an. Um den Kauf nicht nachher zu bereuen, sollten Konsumenten gelassen bleiben und sich die Zeit nehmen, Angebote genau zu prüfen.   

 

5) Rabattangaben nicht blind vertrauen 

„Bis zu 90 Prozent“ können Konsumenten bei manchen Händlern sparen – zumindest, wenn sie der Werbung glauben. So verlockend Streichpreise und hohe Rabatte wirken, so trügerisch sind sie oft aber auch. Statt „bis zu 90 Prozent“ betrug der durchschnittliche Rabatt vergangenes Jahr am Singles Day nämlich nur 29,4 Prozent und am Black Friday 28,7 Prozent. Das hat das Verbraucherforum mydealz analysiert (zur Pressemitteilung). Der Grund für den Unterschied zur Werbung? Nicht wenige Händler berechnen den Rabatt ausgehend von der Unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) statt vom meist deutlich niedrigeren Marktpreis, zu dem andere Händler ein Produkt anbieten. Um nicht in die Rabattfalle zu tappen, sollten sich Konsumenten ein paar Tage vorm Singles Day oder Black Friday schlau machen, wie teuer das von ihnen gesuchte Produkt im Handel ist.

 

6) Preisvergleichsportale richtig nutzen

Preisvergleichsportale sind nützliche Helfer beim Online-Shopping. Sie zeigen an, welcher Händler ein bestimmtes Produkt am günstigsten anbietet und wie sich der Preis bislang entwickelt hat. Konsumenten können so sehen, ob ein Produkt gerade vergleichsweise teuer oder günstig ist. Ihre Daten aktualisieren Preisvergleichsportale aber nicht in Echtzeit, sondern teilweise nur ein paar Mal am Tag. Das ist gerade am Singles Day oder Black Friday problematisch. Wer sich auf Preisvergleichsportale verlässt, geht das Risiko ein, besonders begehrte Schnäppchen zu verpassen. Diese sind nämlich oft schon ausverkauft, bevor das Preisvergleichsportal sie überhaupt abbilden kann.

 

7)  Auf Versandkosten und Zollgebühren achten

Der Händler ist seriös, das Produkt überzeugt und der Preis ist unschlagbar günstig? Das klingt nach einem echten Schnäppchen. Bestellen sollten Konsumenten aber erst, wenn sie wissen, wie teuer der Versand ist. Hohe Versandkosten können den anfänglichen Preisvorteil nämlich schnell aufsaugen – gerade bei sperrigen Produkten wie Möbeln oder einem Fernseher. Bei Online-Bestellungen sollten sich Konsumenten auch genau informieren, in welchem Land der Händler sitzt. Verschickt er die Ware von außerhalb der EU, müssen Konsumenten ab einem Warenwert von 22 Euro Einfuhrumsatzsteuer und ab einem Warenwert von 150 Euro Zollgebühren bezahlen. Über die Details informiert der Zoll auf seiner Internetseite (https://www.bmf.gv.at/themen/zoll/post-internet/internet-shopping-versandhandel.html). Trotz des Brexits erhebt der Zoll auf Sendungen aus Großbritannien übrigens noch bis Ende 2020 keine Steuern.

 

8) Deal-Plattformen nutzen

Am Singles Day und speziell in den vier Tagen vom Black Friday bis zum Cyber Monday reduzieren Hunderte Händler ihre Preise. Wer nur bei seinen zwei, drei Stammhändlern nach Angeboten schaut, riskiert so, das „perfekte Angebot“ zu verpassen. Ratsam ist es deshalb, mit Meta-Plattformen gezielt nach Angeboten für bestimmte Produkte zu suchen. Beim Verbraucherforum preisjaeger.at teilen und bewerten Konsumenten das ganze Jahr über und auch am Singles Day und Black Friday aktuelle Angebote. Zusätzlich informieren Portale wie black-friday.at und viele Internetseiten von Zeitungen und Zeitschriften am Black-Friday-Wochenende über ausgewählte Deals.

 

9) Sicher bezahlen

Bevor Konsumenten im Internet bezahlen, sollten sie prüfen, ob die Internetverbindung verschlüsselt ist. Dies erkennen sie am kleinen geschlossenen Bügelschloss in der Adresszeile des Browsers und am „https“ zu Beginn der Internetadresse. Wichtig ist zudem die Wahl eines sicheren Zahlungsmittels. Als sicher gelten die SEPA-Lastschrift, Kreditkarten, Dienste wie PayPal oder der Rechnungskauf. Von der Überweisung sollten Konsumenten hingegen absehen. Ist die Überweisung einmal erfolgt, kann sie nicht mehr rückgängig gemacht werden. PayPal bietet hingegen einen Käuferschutz an und Belastungen ihres Kontos oder der Kreditkarte können Konsumenten widersprechen. Bleibt die Lieferung aus, haben sie so zumindest keinen finanziellen Schaden.

 

10) Vorsichtig mit persönlichen Daten umgehen   

An umsatzstarken Tagen wie dem Singles Day oder Black Friday versuchen auch Kriminelle mit gefälschten Online-Shops an die Daten und das Geld argloser Verbraucher zu kommen. Bei ihnen unbekannten Online-Shops sollten Verbraucher deshalb besonders vorsichtig sein. Vor der Eingabe ihrer Daten sollten sie prüfen, ob im Online-Shop die Pflichtangaben (Impressum, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung) vorhanden sind. Wird im Impressum eine GmbH, UG, AG oder SE als Shop-Betreiber genannt, sollten Verbraucher auf der Internetseite handelsregister.de nach dem Unternehmen suchen. Ergibt die Suche keinen Treffer, existiert die angegebene Firma nicht. Ähnlich sollten sie vorgehen, wenn der Online-Shops Prüfsiegel wie das von Trusted Shops führt. Auf seiner Internetseite listet Trusted Shops alle Unternehmen, die das Prüfsiegel wirklich verliehen bekommen haben.  

 

––

Bildmaterial zur freien redaktionellen Verwendung

––

Über Preisjäger

 

Preisjäger (https://www.preisjaeger.at) wurde im April 2008 als Blog gegründet und ist heuer mit 2,2 Millionen Sessions pro Monat das größte österreichische Konsumentenforum. Jeden Monat nutzen 350.000 Smart-Shopper Preisjäger, um Angebote von Online-Shops und lokalen Händlern zu teilen und bewerten, von Experten zu lernen und so die besten Entscheidungen zu treffen. Seit 2014 ist Preisjäger Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Österreich auch in Brasilien, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Konsumenten die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen.

 

Pressekontakt

Download PDF
Download PDF
Über Pepper Media Holding

Pepper.com, the world's largest shopping community, was founded in 2014 by Fabian Spielberger and Paul Nikkel. Through international partnerships and conversations, Pepper.com gives smart shoppers around the world a voice to share deals, tips and ideas, connecting members in twelve countries on four continents. The Pepper.com group is headquartered in Berlin/Germany with offices in Belo Horizonte, Guadalajara, London, Lyon, Mumbai and Winnipeg and consists of market-leading platforms such as Chollometro (Spain), Dealabs (France), DesiDime (India), hotukdeals (United Kingdom), mydealz (Germany), Pelando.com.br (Brazil), Pepper.com (The Netherlands), Pepper.it (Italy), Pepper.pl (Poland), Pepper.ru (Russia), Preisjaeger (Austria) and PromoDescuentos (Mexico). 25 million consumers use these platforms every month to learn from other experts and make 12,000 purchasing decisions per minute.

Pressemitteilungen