Singles Day und Black Friday Elf Tipps für Schnäppchenjäger

Berlin, 4. November 2020. Am 11. November beginnt mit dem Singles Day die Zeit der Rabatte, die am letzten Novemberwochenende mit dem Black Friday (27. November) und Cyber Monday (30. November) ihren Höhepunkt findet. „Bis zu 90 Prozent“ können Verbraucher in den nächsten Wochen sparen, wenn man der Werbung Glauben schenkt. Doch nicht alle Händler schenken ihren Kunden reinen Wein ein. Das Verbraucherforum mydealz gibt Verbrauchern elf Tipps für die erfolgreiche Schnäppchenjagd.

 

1) Einen Einkaufszettel schreiben 

Schnäppchen gibt es viele – erstrecht am Singles Day und in der Zeit vom Black Friday bis zum Cyber Monday. Um nicht der Verlockung zu erliegen und unnötig viel Geld auszugeben, sollten sich Verbraucher vorher überlegen, was sie kaufen möchten und wie groß ihr Budget ist. Wie beim Besuch im Supermarkt ist ein Einkaufszettel auch am Singles Day und Black-Friday-Wochenende ein nützlicher Helfer. Auf ihm können Verbraucher notieren, nach welchen Produkten sie Ausschau halten und wie viel Geld sie maximal ausgeben möchten. 

 

2) Newsletter abonnieren

Viele Händler und Hersteller nutzen Newsletter, um Kunden zu binden und sie regelmäßig über aktuelle Angebote zu informieren. Weil Newsletter für Unternehmen recht lukrativ sind, bieten viele Firmen Verbrauchern Gutscheine dafür an, dass sie sich für den Newsletter anmelden. Nicht wenige Händler und Hersteller machen ihren Newsletter-Abonnenten am Singles Day oder Black Friday auch spezielle Angebote („Secret Sales“) oder räumen ihnen ein Vorkaufsrecht ein. Wenn Verbraucher zum Beispiel ohnehin Mode einer bestimmten Marke kaufen möchten, kann es sich lohnen, den Newsletter des Herstellers zu abonnieren. 

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Symbolfoto: Ein Berliner Kaufhaus mit Black-Friday-Werbung. Das Bild in druckfähiger Auflösung finden Sie weiter unten.

3)  Frühzeitig auf Schnäppchenjagd gehen

Der Black Friday (27. November) ist das bekannteste Shopping-Event, aber nicht der einzige Tag, an dem Händler ihre Preise senken. Sparen können Verbraucher auch schon vor dem Black Friday. Die Cyber Week, also die Woche der Rabatte, beginnt schon am Montag vor dem Black Friday. Und bereits am Singles Day (11. November), der zunehmend auch bei uns verbreiteten chinesischen Version des Black Friday, kann es sich lohnen, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Das hat das Verbraucherforum mydealz herausgefunden. Seiner Analyse zufolge sparten Verbraucher letztes Jahr am Singles Day im Schnitt 29,4 Prozent und am Black Friday „nur“ 28,7 Prozent. Die Bandbreite der Angebote ist in der Cyber Week und speziell am Black-Friday-Wochenende aber unverändert größer als am Singles Day.

 

4)    Ruhig bleiben

Countdowns, sinkende Lagerbestände, schrille Werbebanner, fettgedruckte, hohe Rabatte und überall der Hinweis „Nur solange der Vorrat reicht“ – wer am Singles Day oder Black Friday im Netz nach Angeboten sucht, wird schnell zu voreiligen Käufen verleitet. Dabei sind die meisten Angebote nicht so einzigartig wie es scheint: Bei großen Händlern wie Amazon wiederholen sich Angebote regelmäßig und oft bieten mehrere Händler das gleiche Produkt zu ähnlichen Preisen an. Um den Kauf nicht nachher zu bereuen, sollten Verbraucher ruhig bleiben und sich die Zeit nehmen, Angebote genau zu prüfen.   

 

5) Rabattangaben nicht blind vertrauen

 

„Bis zu 90 Prozent“ können Verbraucher bei manchen Händlern sparen – zumindest, wenn sie der Werbung glauben. So verlockend Streichpreise und hohe Rabatte wirken, so trügerisch sind sie oft aber auch. Statt "bis zu 90 Prozent" betrug der durchschnittliche Rabatt vergangenes Jahr am Singles Day nämlich nur 29,4 Prozent und am Black Friday 28,7 Prozent. Das hat das Verbraucherforum mydealz analysiert (zur Pressemitteilung). Der Grund für den Unterschied zur Werbung? Nicht wenige Händler berechnen den Rabatt ausgehend von der Unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) statt vom meist deutlich niedrigeren Marktpreis, zu dem andere Händler ein Produkt anbieten. Um nicht in die Rabattfalle zu tappen, sollten sich Verbraucher ein paar Tage vorm Singles Day oder Black Friday schlau machen, wie teuer das von ihnen gesuchte Produkt im Handel ist.

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Infografik: So viel können Verbraucher am Singles Day und Black Friday sparen

6)  Preisvergleichsportale richtig nutzen

Preisvergleichsportale sind nützliche Helfer beim Online-Shopping. Sie zeigen an, welcher Händler ein bestimmtes Produkt am günstigsten anbietet und wie sich der Preis bislang entwickelt hat. Verbraucher können so sehen, ob ein Produkt gerade vergleichsweise teuer oder günstig ist. Ihre Daten aktualisieren Preisvergleichsportale aber nicht in Echtzeit, sondern teilweise nur ein paar Mal am Tag. Das ist gerade am Singles Day oder Black Friday problematisch. Wer sich auf Preisvergleichsportale verlässt, geht das Risiko ein, besonders begehrte Schnäppchen zu verpassen. Diese sind nämlich oft schon ausverkauft, bevor das Preisvergleichsportal sie überhaupt erfassen kann.

 

7) Deal-Plattformen nutzen

Am Singles Day, in der Cyber Week und speziell in den vier Tagen vom Black Friday bis zum Cyber Monday reduzieren Tausende Händler ihre Preise. Wer nur bei seinen zwei, drei Stammhändlern nach Angeboten schaut, riskiert so, das „perfekte Angebot“ zu verpassen. Ratsam ist es deshalb, mit Meta-Plattformen gezielt nach Angeboten für bestimmte Produkte zu suchen. Beim Verbraucherforum mydealz teilen und bewerten über 1,5 Millionen Verbraucher das ganze Jahr über und auch am Singles Day und Black Friday aktuelle Angebote. Zusätzlich informieren Portale wie black-friday.de und viele Internetseiten von Zeitungen und Zeitschriften am Black-Friday-Wochenende über ausgewählte Deals.

8)  Auf Versandkosten und Zollgebühren achten

Der Händler ist seriös, das Produkt überzeugt und der Preis ist unschlagbar günstig? Das klingt nach einem echten Schnäppchen. Bestellen sollten Verbraucher aber erst, wenn sie wissen, wie teuer der Versand ist. Hohe Versandkosten können den anfänglichen Preisvorteil nämlich schnell aufsaugen – gerade bei sperrigen Produkten wie Möbeln oder einem Fernseher. Bei Online-Bestellungen sollten sich Verbraucher auch genau informieren, in welchem Land der Händler sitzt. Verschickt er die Ware von außerhalb der EU, müssen Verbraucher ab einem Warenwert von 22 Euro Zollgebühren bezahlen. Über die Details informiert der Zoll auf seiner Internetseite (https://mdz.me/zoll). Trotz des Brexits erhebt der Zoll auf Sendungen aus Großbritannien übrigens noch bis Ende 2020 keine Steuern.

 

9) Vorsichtig mit persönlichen Daten umgehen

An umsatzstarken Tagen wie dem Singles Day oder Black Friday versuchen auch Kriminelle mit gefälschten Online-Shops an die Daten und das Geld argloser Verbraucher zu kommen. Bei ihnen unbekannten Online-Shops sollten Verbraucher deshalb besonders vorsichtig sein. Vor der Eingabe ihrer Daten sollten sie prüfen, ob im Online-Shop die Pflichtangaben (Impressum, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung) vorhanden sind. Wird im Impressum eine GmbH, UG, AG oder SE als Shop-Betreiber genannt, sollten Verbraucher auf der Internetseite handelsregister.de nach dem Unternehmen suchen. Ergibt die Suche keinen Treffer, existiert die angegebene Firma nicht. Ähnlich sollten sie vorgehen, wenn der Online-Shops Prüfsiegel wie das von Trusted Shops führt. Auf seiner Internetseite listet Trusted Shops alle Unternehmen, die das Prüfsiegel wirklich verliehen bekommen haben.

 

10) Sicher bezahlen

Bevor Verbraucher im Internet bezahlen, sollten sie prüfen, ob die Internetverbindung verschlüsselt ist. Dies erkennen sie am kleinen geschlossenen Bügelschloss in der Adresszeile des Browsers und am „https“ zu Beginn der Internetadresse. Wichtig ist zudem die Wahl eines sicheren Zahlungsmittels. Als sicher gelten die SEPA-Lastschrift, Kreditkarten, Dienste wie PayPal oder der Rechnungskauf. Von der Überweisung sollten Verbraucher hingegen absehen. Ist die Überweisung einmal erfolgt, kann sie nicht mehr rückgängig gemacht werden. PayPal bietet hingegen einen Käuferschutz an und Belastungen ihres Kontos oder der Kreditkarte können Verbraucher widersprechen. Bleibt die Lieferung aus, haben sie so zumindest keinen finanziellen Schaden.

 

11) Einen Einkaufsbummel durch die Innenstadt machen

Dem klassischen Einzelhandel geht es schlecht. Das war schon vor der Corona-Pandemie so und inzwischen droht vielen Ladengeschäften auch ganz akut die Zahlungsunfähigkeit. Viele Verbraucher scheuen nämlich aktuell den Besuch in der Innenstadt. Dabei kann sich ein Einkaufsbummel durch die City gerade am Black-Friday-Wochenende lohnen. Schon in den letzten Jahren haben immer mehr Einzelhändler am Black Friday ihre Preise gesenkt und durch einen Kauf im Laden um die Ecke stärken Verbraucher die lokale Wirtschaft. Wer nicht auf gut Glück in die Stadt fahren möchte, kann übrigens auch das Verbraucherforum mydealz.de nutzen. Hier teilen und bewerten über 1,5 Millionen Verbraucher alle Angebote von Online-Shops und klassischen Händlern.

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Über mydealz

 

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) nutzen mydealz jeden Monat, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen. 

 

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