Analyse zeigt: Die Tage vor dem Black Friday werden für Händler immer bedeutender

Berlin, 18. November 2019. 2,4 Milliarden Euro setzten deutsche Händler 2018 am Black-Friday-Wochenende um. 3,3 Milliarden Euro könnten es dieses Jahr werden, wenn sich das Wachstum der letzten fünf Jahre fortsetzt. Entsprechend stark stehen der Black Friday und mit ihm auch das Wochenende bis zum Cyber Monday im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei werden vor allem die Tage vor dem Black Friday für Händler immer wichtiger. An ihnen und nicht am Black Friday ist die Nachfrage in den letzten Jahren besonders stark gewachsen. Dies zeigt eine Analyse der Shopping-Plattform mydealz.de.

 

1,96 Millionen Besuche seiner Plattform zählte mydealz am Black Friday 2016, 904.907 am Montag zuvor. Der Black Friday war damit mit weitem Abstand der besucherstärkste Tag im Weihnachtsgeschäft. Zwei Jahre später hatte sich das Bild gewandelt: Auch 2018 war der Black Friday mit 4,09 Millionen Besuchen noch immer der reichweitenstärkste Tag. Die Nachfrage an ihm entwickelte sich jedoch schleppender als an anderen Tagen. Während die Reichweite am Black Friday um 108,2 Prozent stieg, legte sie am ersten Montag der Cyber Week um 161,56 Prozent zu. Zählte mydealz zu Beginn der Cyber Week 2016 noch 904.907 Besuche, waren es 2018 bereits 2,37 Millionen Besuche.

 

Wie exemplarisch diese Entwicklung ist, zeigt ein Blick auf die übrigen Tage der Cyber Week: Verglichen mit dem Jahr 2016, informierten sich Verbraucher letztes Jahr am Dienstag 159,0 Prozent, Mittwoch 170,2 Prozent und Donnerstag 152,8 Prozent häufiger über aktuelle Angebote als noch 2016. Am Samstag (+138,04 Prozent), Sonntag (+121,44 Prozent) und Cyber Monday (+111,1 Prozent) fiel das Wachstum zeitgleich eher verhalten aus. Der Black Friday war von allen acht Tagen der Cyber Week der Tag mit dem geringsten Wachstum. Die Zahlen zeigen: Aus dem 2006 von Apple nach Deutschland importierten Shopping-Event ist ein Event geworden, das nicht mehr nur einen Tag oder ein Wochenende, sondern eine gesamte Woche dauert.

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Die Tage vor dem Black Friday werden für Händler immer bedeutender. Bildmaterial zur freien redaktionellen Verwendung finden Sie hier: https://mdz.me/pressebilder

Nachfrage entwickelt sich analog zur Reichweite

 

Händler stellt das frühe und langanhaltende Interesse vor neue Herausforderungen. In den letzten Jahren befriedigte Amazon durch den Start seiner „Cyber-Monday-Woche“ am Montag vorm Cyber Monday einen Teil der Nachfrage schon Tage vor dem Black Friday. Wer sich nicht die sprichwörtliche Butter vom Brot nehmen lassen möchte, sollte früh Präsenz zeigen, um die Nachfrage mit eigenen Angeboten zu bedienen. Orientieren können sich Händler hierbei an Akteuren wie Media Markt, Galeria Kaufhof oder Otto, die 2018 einwöchige Shopping-Events realisiert haben, und an Herstellern wie Adidas und Nike, die in den letzten Jahren bereits mittwochs ihre Preise senkten.

 

Wie dankbar Konsumenten diese frühen Angebote annehmen, zeigt erneut ein Vergleich mit dem Jahr 2016. Analog zur Zahl der Konsumenten, die sich mithilfe von mydealz über aktuelle Angebote informierten, stieg auch die Zahl der Kaufinteressenten, also der Nutzer, die dem Link zum Online-Shop folgten, um das angebotene Produkt zu kaufen. Folgten 2016 am ersten Montag der Cyber Week noch 617.297 Kaufinteressenten dem Link zum Angebot, waren es 2018 bereits 1,61 Millionen – also 160,8 Prozent mehr. Und auch am Dienstag (+129,1 Prozent), Mittwoch (+112,2 Prozent) und Donnerstag (168,2 Prozent) der Cyber Week verzeichnete mydealz letztes Jahr ein deutliches Wachstum im Vergleich zu 2016.

 

Am Black Friday und Cyber Monday hat sich die Nachfrage etwas schwächer als an den übrigen Tagen entwickelt. Die Zahl der Kaufinteressenten stieg, gegenüber dem Jahr 2016, um 140,1 Prozent am Black Friday und um 112,8 Prozent am Cyber Monday. Stärker fiel das Wachstum indes am Samstag des Cyber Weekends mit 166,5 Prozent und am Sonntag mit 140,6 Prozent aus.

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Black Friday unverändert umsatzstärkster Tag

 

Der simple Vergleich der Wachstumszahlen sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Black Friday noch immer der wichtigste Tag der Cyber Week ist. Wie kein anderer Tag steht er im Fokus der Medien und Öffentlichkeit. Die meisten Händler und Hersteller schneiden ihre Verkaufsaktionen deshalb auf den Black Friday zu und sorgen so dafür, dass sich das Interesse und die Nachfrage auch am Black Friday in den letzten Jahren verdoppelte. 

 

Mit 4,09 Millionen Besuchen und 4,06 Millionen vermittelten Kaufinteressenten war der Black Friday 2018 so der reichweiten- und nachfragestärkste Tag der Cyber Week. Und weil viele Händler traditionell schon am Vorabend ihre Verkaufsaktionen starten, fiel der Donnerstag ähnlich stark aus: Mit 3,11 Millionen Besuchen und 2,41 Millionen vermittelten Kaufinteressenten stellte er den Cyber Monday in den Schatten. Am Cyber Monday verzeichnete mydealz letztes Jahr „nur“ 2,2 Millionen Besuche und vermittelte 1,68 Millionen Kaufinteressenten.

 

Auch insgesamt fielen das Interesse und die Nachfrage in den vier Tagen vom Black Friday bis zum Cyber Monday letztes Jahr noch etwas größer aus als an den ersten vier Tagen der Cyber Week. Am Cyber Weekend 2018 verzeichnete mydealz 10,28 Millionen Besuche und vermittelte 8,61 Millionen Kaufinteressenten. In den ersten vier Tagen der Cyber Week summierten sich die Besuche auf 10,24 Millionen und die Kaufinteressenten auf 6,85 Millionen.

 

Seine Funktion als „Leuchtturm“ dürfte der Black Friday so auch in den kommenden Jahren beibehalten. Weil die umliegenden Tage stärker an Relevanz gewinnen, ragt die Spitze des „Leuchtturms“ allerdings nicht mehr so deutlich hervor wie noch in früheren Jahren. Für Händler empfiehlt es sich immer mehr, die gesamte Woche über Präsenz zu zeigen.

 

 

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Bildmaterial

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Hinweis zur Methodik

Die obenstehenden Aussagen basieren auf einer Analyse der Besuche und vermittelten Kaufinteressenten, die die Shopping-Plattform mydealz in den Jahren 2016 bis 2018 in der Cyber Week sowie in der Woche davor und danach verzeichnet hat. Als Besuche wurden Visits (Desktop) oder Sessions (Apps) gewertet. Als Kaufinteressenten zählen Nutzer, die dem auf mydealz veröffentlichten Link zum Online-Shop mit der Absicht gefolgt sind, das Produkt zu kaufen.

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Weitere Informationen zum Black Friday

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Über mydealz

mydealz wurde im April 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) nutzen mydealz jeden Monat, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatliche nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen. 

 

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Eine kurze Bitte zum Schluss 

Wir freuen uns immer sehr, wenn die von uns geteilten Informationen auch für Sie relevant sind, möchten Sie jedoch höflich bitten, auf die richtige Schreibweise unseres Namens zu achten. Schreibweisen wie „myDealz“ oder „MyDealz“ sind veraltet. Wir selber schreiben unseren Namen seit mehreren Monaten komplett in Kleinbuchstaben: „mydealz“. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

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