Preis-Check zum Start der Ersten Fußball-Bundesliga: Das sind die teuersten und günstigsten Vereine

Auf einen Blick

Der FC Schalke 04, SC Freiburg und Eintracht Frankfurt sind für Fans die teuersten Vereine der 1. Liga

Beim VfL Wolfsburg, der TSG 1899 Hoffenheim und beim FC Augsburg zahlen Fans am wenigsten

Dauerkarten kosten in der Kurve zwischen 130 und 215 Euro, auf der Tribüne zwischen 400 und 850 Euro

Ein Stehplatzticket kostet zwischen 12 und 17,40 Euro, ein Sitzplatzticket zwischen 30 und 74 Euro

Die Preise für ein Trikot variieren zwischen 74,95 und 89,95 Euro

Berlin, 17. August 2018. Heute in einer Woche, am 24. August, ist es endlich soweit: Die erste Fußball-Bundesliga startet mit dem Duell des Rekordmeisters FC Bayern München gegen die TSG 1899 Hoffenheim in die neue Saison 2018/19. Wer seinem Verein in der 56. Spielzeit der Fußball-Bundesliga die Daumen drücken möchte, muss mitunter jedoch tief in die Tasche greifen. Wie das Verbraucherforum mydealz herausgefunden hat, unterscheiden sich allein die Preise für Trikots um 20,0 Prozent (15 Euro) und die für Stehplatzkarten in der Heimkurve sogar um 45,0 Prozent (5,40 Euro). Die teuersten Vereine sind in der neuen Saison der FC Schalke 04 und SC Freiburg, die günstigsten Vereine die TSG 1899 Hoffenheim und der VfL Wolfsburg. 

 

3,37 Milliarden Euro setzten die 18 Teams der 1. Fußball-Bundesliga allein in der Saison 2016/17 um, wie der Ligaverband DFL in seinem „Report 2018“ bekannt gab. Gegenüber der Vorsaison stieg der Umsatz damit um rund 4 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs sogar um 10,3 Prozent auf 727,1 Millionen Euro.1 Die Zahlen zeigen, dass aus dem Volkssport Fußball längst eine eigene Industrie geworden ist – mit Akteuren, die sich geschickt vermarkten. Fans merken das spätestens beim Kauf von Eintrittskarten oder Fanartikeln, denn die Unterschiede zwischen den Vereinen sind groß.

 

Dauerkarten sind beim FC Schalke 04 am teuersten, beim VfL Wolfsburg am günstigsten

470.435 Dauerkarten verkauften die 18 Vereine der 1. Fußball-Bundesliga in der Saison 2017/2018 und füllten damit schon 53,5 Prozent ihrer Stadien, bevor das erste Spiel überhaupt angepfiffen wurde2, 3Diese Saison sieht es ähnlich aus. Schon vor Wochen meldeten Vereine wie Eintracht Frankfurt, Fortuna Düsseldorf oder der VfB Stuttgart, Dauerkarten seien restlos vergriffen und bei Traditionsvereinen wie Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, dem FC Schalke 04 und Werder Bremen sind Dauerkarten sogar so begehrt, dass sie nur selten in den freien Verkauf gehen. 

 

Dass Angebot und Nachfrage auch beim Fußball den Preis bestimmen, macht ein Vergleich der Dauerkartenpreise deutlich: Während Dauerkarten für die Heimfankurve sonst im Mittel 184,12 Euro kosten, müssen Fans von Borussia Dortmund und des VfB Stuttgart für ein „Jahresabo“ vergleichsweise tief in die Tasche greifen: 215 Euro zahlen Dortmund-Fans, wenn sie alle 17 Heimspiele der neuen Saison von der Südkurve aus verfolgen möchten. Genauso viel kostet die Dauerkarte für die Cannstatter Kurve in Stuttgart. Ähnlich teuer ist das Stehplatz-Abo sonst nur bei Hertha BSC Berlin und beim FC Augsburg mit jeweils 199 Euro. Finanzkräftigere Vereine erlauben sich hingegen den „Luxus“, Dauerkarten für die Fankurve vergleichsweise preiswert anzubieten: Beim TSG 1899 Hoffenheim zahlen Fans für eine Dauerkarte nur 150 Euro, beim FC Bayern München nur 140 Euro. Und der VfL Wolfsburg, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von VW,  öffnet seinen Fans sogar für vergleichsweise „magere“ 130 Euro 17 Mal pro Saison die Tore zur Heimfankurve.

 

Ohnehin ist der Eintritt beim VfL Wolfsburg so günstig wie bei keinem anderen Verein der 1. Fußball-Bundesliga. Während eine Dauerkarte für die zentrale Haupttribüne im Liga-Durchschnitt 684,67 Euro kostet, berechnet der VfL Wolfsburg seinen „Edelfans“ nur 400 Euro. Die „Wölfe“ liegen damit preislich nicht nur weit unterhalb des Liga-Durchschnitts, sondern unterbieten auch die Preise des zweitgünstigsten Vereins, des FC Augsburg, deutlich: Eine Dauerkarte für die Haupttribühne kostet in Augsburg mit 499 Euro bereits knapp ein Viertel mehr. Am anderen Ende der Preisskala bewegen sich der FC Schalke 04 und der SC Freiburg. Fans von Schalke 04 müssen 776 Euro, Fans von Eintracht Frankfurt 803 Euro und Fans des SC Freiburg müssen sogar satte 865 Euro berappen, wenn sie alle Spiele ihres Teams in der neuen Saison von der Haupttribühne aus verfolgen möchten. Teurer ist keine andere Dauerkarte in der 1. Liga.

 

Ähnlich stark unterscheiden sich auch die Preise für die Gegentribüne und die dem Heimfanbereich gegenüberliegende Kurve. Dauerkarten für beide Stadionbereiche verkauft der FC Schalke 04 zu Höchstpreisen: Dauerkarten für die Gästekurve kosten sonst im Mittel 375,25 Euro und im günstigsten Fall – beim VfL Wolfsburg – 200 Euro, in Gelsenkirchen hingegen 627,50 Euro. Und auch die Dauerkarte für die zentrale Gegentribüne ist beim FC Schalke 04 besonders teuer: Fans der „Knappen“ zahlen 776 Euro für das Sitzplatz-Abo, das sonst im Mittel nur 591,78 Euro und beim VfL Wolfsburg, dem Verein mit den günstigsten Dauerkarten, sogar nur 400 Euro kostet.

287521 infografik so unterscheiden sich die eintrittspreise in der 1. bundesliga 047c60 large 1534425689

 

An der Tageskasse berechnet Bayern München die höchsten, 1899 Hoffenheim die niedrigsten Preise

Nicht der VfL Wolfsburg, sondern die TSG 1899 Hoffenheim punktet mit den günstigsten Tageskarten der 1. Fußball-Bundesliga: Tickets für beide Kurven und Tribünen kosten in Sinsheim im Mittel nur 21,67 Euro und damit 8 Cent weniger als in Wolfsburg (21,75 Euro) und 83 Cent weniger als bei Bayer 04 Leverkusen (22,50 Euro). Wie bei den Dauerkarten sind der VfL Wolfsburg und die TSG 1899 Hoffenheim damit auch bei den Tageskarten die günstigsten Clubs der ersten Liga und bewegen sich preislich weit unterhalb des Durchschnitts von 33,77 Euro. Deutlich oberhalb des Durchschnitts liegen erneut der FC Schalke 04 (40,25 Euro) und Borussia Dortmund (41,60 Euro), gleichauf mit dem VfB Stuttgart (41,00 Euro). Beim FC Bayern München kosten Tageskarten sogar im Mittel 47,50 Euro. Der Rekordmeister ist, gemessen an den Tageskarten, damit der teuerste Verein der 1. Fußball-Bundesliga – zumindest, wenn es nach dem durchschnittlichen Ticketpreis geht.

 

Die teuerste Eintrittskarte verkaufen indes nicht die Bayern, sondern der SC Freiburg: Satte 74 Euro müssen Fans in Freiburg hinblättern, wenn sie eines der 17 Heimspiele von einem Sitzplatz im Block BB sehen möchten, der zentral auf der Haupttribüne des Schwarzwald-Stadions liegt. Die Breisgauer liegen damit knapp vorm FC Bayern München (70 Euro) und weit über dem Durchschnitt: 50,81 Euro kosten Tageskarten für die Haupttribüne der 18 Erstligisten in der neuen Saison im Mittel. Deutlich günstiger ist der Sitzplatz auf der Haupttribüne beim FC Augsburg (36 Euro), bei Bayer 04 Leverkusen (32 Euro) und mit 30 Euro beim VfL Wolfsburg.

 

Die Fankurven der 18 Erstligisten sind auch in der neuen Saison für alle Fußball-Fans die günstigste Möglichkeit, einzelne Spiele live im Stadion zu sehen. Stehplatzkarten für die Kurve kosten im Mittel 14,88 Euro. Wie bei allen Platzkategorien ist die Preisspanne zwischen den einzelnen Vereinen jedoch groß. Vergleichsweise günstig sind Tageskarten für den Heimbereich bei der TSG 1899 Hoffenheim und beim VfL Wolfsburg mit jeweils zwölf Euro. Vergleichsweise teuer ist der Eintritt in die Kurve bei Fortuna Düsseldorf und Borussia Dortmund. Während der Aufsteiger aus Düsseldorf 17 Euro berechnet, beträgt der Preis für eine Tageskarte für die Südkurve in Dortmund sogar 17,40 Euro.

 

Tageskarten für die Gegentribüne und Plätze für die „Gegenkurve“ sind deutlich teurer. Tageskarten für einen Platz auf der zentralen Gegentribüne kosten zwischen 28 Euro (Bayer 04 Leverkusen) und 70 Euro (FC Bayern München) und im Mittel 44,72 Euro. Und der mittlere Preis für Plätze in der dem Heimbereich gegenüberliegenden Kurve beträgt 25,95 Euro. Der FC Schalke 04 berechnet hier mit 41,50 Euro den höchsten Preis, die TSG 1899 Hoffenheim mit 12 Euro den niedrigsten Preis.

 

13 der 18 Erstligisten erhöhen die oben genannten Ticketpreise, wenn gerade ein „Topspiel“ angesetzt ist, also zum Beispiel der FC Bayern zu Gast ist oder ein Derby gegen einen Club aus der Nachbarstadt auf dem Plan steht. Die Preise für Stehplatzkarten erhöhen sich dann in Augsburg (2 Euro), Mönchengladbach (2,50 Euro), Nürnberg (3 Euro) und Mainz (3,50 Euro) moderat, steigen in Berlin, Wolfsburg (beide: 5 Euro) und Hoffenheim (6 Euro) aber schon spürbar. Noch drastischer fällt der Topspiel-Aufschlag bei Sitzplätzen aus. 13 Vereine berechnen einen Zuschlag, der je nach Club zwischen überschaubaren 4 Euro (Augsburg) und happigen 40 Euro (Leipzig, Wolfsburg) liegt und im Mittel 22,54 Euro beträgt.

 

Die Preise für Trikots der 18 Erstligisten bewegen sich zwischen 74,95 und 89,95 Euro

118,8 Millionen Euro nahmen die 18 Vereine der 1. Bundesliga in der vergangenen Saison durch Verträge mit ihren Ausstattern ein, weitere 186,6 Millionen Euro durch den Verkauf von Werbeplätzen auf den Trikots.4, 5Wie viele Millionen sie zusätzlich durch den Verkauf von Trikots umgesetzt haben, ist nicht bekannt. Die Preise für die „Leibchen“ der 18 Erstligisten legen aber nahe, dass auch der Verkauf der Trikots bei manchem Verein die Kasse kräftig klingeln lässt: Wer in der neuen Saison ein Trikot seines Vereins kauft, zahlt hierfür im Schnitt 81,89 Euro. Wer auch den Namen und die Nummer seines Lieblingsspielers auf dem Rücken tragen möchte, muss im Mittel weitere 13,06 Euro ausgeben. Einzig Trikots in Kindergrößen sind etwas preiswerter: Sie kosten im Mittel 63,56 Euro, mit Rückennummer und Spielernamen durchschnittlich 76,73 Euro.

 

Von Verein zu Verein schwanken die Preise für Trikots stark. Schon für 74,95 Euro können Fans des 1. FSV Mainz, FC Augsburg, SC Freiburg und der TSG 1899 Hoffenheim in der neuen Saison ein Trikot ihres Clubs kaufen. Ein Trikot von Hannover 96 ist mit 74,96 Euro nur etwas teurer. Fans des FC Bayern München müssen für ein Trikot ihres Teams hingegen am tiefsten in die Tasche greifen: 89,95 Euro kostet ein Trikot des Rekordmeisters in der neuen Saison während zehn der 18 Vereine, unter ihnen der FC Schalke 04, VfB Stuttgart und RB Leipzig, ihre Trikots zum Preis von 84,95 Euro anbieten.

 

Eine ähnliche „Standardisierung“ des Preises lässt sich auch bei den Kosten für Trikots in Kindergrößen erkennen. 1899 Hoffenheim, Fortuna Düsseldorf, der FSV Mainz 05 und SC Freiburg berechnen 59,95 Euro. Sieben Vereine wie der 1. FC Nürnberg, der FC Schalke 04 und die beiden Borussias aus Dortmund und Mönchengladbach verkaufen Trikots für Kinder zum Preis von 64,95 Euro. Und mit Eintracht Frankfurt, dem FC Bayern München, Hertha BSC Berlin und RB Leipzig liegen gleich vier Vereine gleichauf an der Spitze: 69,95 Euro kostet bei ihnen ein Kindertrikot. Das günstigste „Mini-Trikot“ der 1. Liga können Fans hingegen beim FC Augsburg kaufen: 54,95 Euro kostet das Kindertrikot hier – einen Cent weniger als bei Hannover 96.

 

Große Vielfalt und starke Preisunterschiede bei Fanartikeln 

191,84 Millionen Euro gaben Fans in der Saison 2016/17, dem „Report 2018“ der DFL zufolge, für Fanartikel ihres Vereins aus.1Neben Trikots gingen dabei vor allem Basecaps, Fahnen, Schals und T-Shirts über den Ladentisch. Jeder der 18 Erstligisten verkauft diese Fanartikel in verschiedensten Ausführungen und mit unterschiedlich hohen Preisen. Nach obenhin gibt es dabei kaum Grenzen: Für jeweils 119,95 Euro können Fans des 1. FC Nürnbergs zwei sechs Quadratmeter große Fahnen kaufen. Fans des FC Bayern München müssen für das „Trainingsshirts International“ 69,95 Euro berappen. Und Anhänger von Fortuna Düsseldorf können sich während des Spiels mit einer 39,95 Euro teuren Mütze vor der Sonne schützen während sich Fans von Bayer 04 Leverkusen für 39,90 Euro einen Schal kaufen können. Dieser wärmt im Winter nicht nur, sondern ist auch mit LED-Leuchten versehen, die bis zu vier Stunden konstant leuchten und bis zu sechs Stunden in den Vereinsfarben blinken. 

 

Wer seine Vereinsliebe weniger extravagant und günstiger ausdrücken möchte, sollte Fan von RB Leipzig oder des 1. FC Nürnbergs werden: Schon für 4,95 Euro können Fans von RB Leipzig einen Schal kaufen während Fans vom 1. FC Nürnberg, von Eintracht Frankfurt und vom SC Freiburg schon fünf Cent mehr für das günstigste Model ausgeben müssen. Die preiswerteste Basecap der ersten Liga können Fans des 1. FC Nürnberg für 5 Euro kaufen. Die günstigste Fahne bietet Borussia Mönchengladbach an: 2 Euro kostet die „Kinderfahne mit Jüntermotiv“ im Online-Shop der Fohlenelf. Und das preiswerteste T-Shirt der 1. Liga findet sich im Online-Shop von Borussia Dortmund: 4,95 Euro berechnet der BVB für ein T-Shirt, das an den Gewinn der Champions-League im Jahr 1997 erinnert.

 

Angesicht der Vielzahl an verschiedenen Fanartikeln fällt es schwer, allgemeingültige Aussagen über die Preisniveaus der Fanartikel einzelner Vereine zu treffen. Um überhaupt vergleichen zu können, hat mydealz einen Durchschnitt aus dem günstigsten und höchsten Preis für Basecaps, Fahnen, Schals und T-Shirts gebildet. Folgt man dem Modell, entpuppen sich der VfL Wolfsburg (18,09 Euro), Hannover 96 (19,09 Euro) und Bayer 04 Leverkusen (19,41 Euro) als die drei Vereine mit dem niedrigsten Preisniveau. Beim 1. FC Nürnberg (33,71 Euro), FC Bayern München (29,58 Euro) und bei Borussia Mönchengladbach (26,59 Euro) sind Fanartikel hingegen vergleichsweise teuer. 

287522 infografik das sind die teuersten und gu%cc%88nstigsten vereine der 1. bundesliga 98bc03 original 1534425732

 

Der FC Schalke 04 ist der teuerste Verein der 1. Liga, der VfL Wolfsburg der günstigste

Lässt man alle vier Kategorien – Dauer- und Tageskarten, Trikots sowie Fanartikel – in einen globalen Durchschnittspreis einfließen, so ergibt sich ein klares Ranking zwischen den Vereinen. Am preiswertesten ist der VFL Wolfsburg mit einem Durchschnittspreis von (98,70 Euro) – noch weit vor der TSG Hoffenheim (124,52 Euro), dem FC Augsburg (129,31 Euro) und dem FC Bayern München (129,57 Euro). Vor allem bei den Preisen für Dauer- und Tageskarten und Fanartikel zeichnen sich „die Wölfe“ durch die niedrigsten Preise der 1. Fußball-Bundesliga aus und liegen bei den Trikotpreisen immerhin noch im oberen Mittelfeld.

 

An der Spitze der Preisskala findet sich der FC Schalke 04 mit einem Durchschnittspreis von 183,84 Euro für Dauer- und Tageskarten, Trikots sowie Fanartikel wieder, gefolgt vom SC Freiburg (163,35 Euro) sowie von Eintracht Frankfurt (161,51 Euro) und Borussia Dortmund (159,88 Euro). Bei Fanartikeln liegt der FC Schalke 04 preislich zwar noch auf dem neunten Rang. Die Preise für Trikots der „Blau-Weißen“ (84,95 Euro) werden indes nur vom FC Bayern München (89,95 Euro) überboten während Tageskarten (40,25 Euro) für die Gelsenkirchener Veltins Arena zu den viertteuersten der Liga zählen und Dauerkarten mit einem Durchschnittspreis von 587,25 Euro so teuer sind wie bei sonst keinem anderen Verein der 1. Fußball-Bundesliga. 

 

Klare Preisunterschiede zwischen 1. und 2. Fußball-Bundesliga

Wie hoch das Preisniveau des FC Schalke 04 und generell der 1. Fußball-Bundesliga ist, macht nicht zuletzt ein Vergleich mit den 18 Vereinen der zweiten Liga deutlich. Der Hamburger SV, der im Mai nach 55 Jahren in der ersten Liga zum ersten Mal abgestiegen ist, ist im Fußballunterhaus zwar der mit Abstand teuerste Verein und würde mit einem Durchschnittspreis von 147,44 Euro auch im Preisranking der ersten Liga noch auf Platz zehn rangieren. Insgesamt bleiben die 18 Zweitligisten aber deutlich unterhalb des Preisniveaus der ersten Liga: Dauerkarten kosten hier im Schnitt 38,2 Prozent (120,79 Euro), Tageskarten 35,1 Prozent (8,77 Euro) weniger und auch die Preise für Fanartikel und Trikots liegen um 15,2 Prozent (3,07 Euro) beziehungsweise 14,3 Prozent (10,27 Euro) unter denen der ersten Bundesliga.

 

Einzig der VfL Wolfsburg widerspricht dem Bild des teuren Erstliga-Fußballs: Preislich unterbietet er 14 der 18 Zweitligisten und liegt damit auf einem Niveau wie der SC Paderborn 07 (beide: 98,70 Euro). Günstiger als die „Wölfe“ sind einzig der FC St. Pauli (95,73 Euro), der 1. FC Heidenheim 1846 (87,53 Euro) und SV Sandhausen (74,26 Euro). Der eben schon erwähnte Hamburger SV (147,44 Euro), 1. FC Köln (126,79 Euro) und Dynamo Dresden (123,32 Euro) sind deutlich teurer. 

 

 —

Links zu weiterführenden Studien: 

 

1) DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, „Report 2018. Die wirtschaftliche Situation im Lizenzfußball“: https://www.dfl.de/dfl/files/dfl-report/DFL_Report_2018_M.pdf

 

 

3) Statista, „Ranking der Fußball-Bundesliga-Stadien nach Zuschauerkapazitäten in der Saison 2018/2019“   https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6459/umfrage/bundesligastadien-nach-zuschauerkapazitaet/

 

4) Fußball-Geld.de, „Die Ausrüster Der 1.Bundesliga Saison 2017/2018“: https://fussball-geld.de/die-ausruester-der-1-bundesliga-saison-20172018/

 

5) Sport-Informations-Dienst (SID)/Ran.de, „Die Einnahmen der Bundesligisten durch Trikot-Sponsoring 2017/18“: https://www.ran.de/fussball/bundesliga/bildergalerien/die-einnahmen-der-bundesligisten-durch-trikot-sponsoring-2017-18  

 

Über mydealz

mydealz (www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 35,5 Millionen Sessions pro Monat das größte deutsche Social-Commerce-Netzwerk. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) nutzen mydealz, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community 25 Millionen Verbraucher pro Monat erreicht und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minuten beeinflusst. Zu Pepper.com zählen neben mydealz die Plattformen Buenosdeals (USA), CholloMetro (Spanien), Dealabs (Frankreich), DesiDime (Indien), HotUKDeals (Großbritannien), NL.Pepper.com (Niederlande), Pelando.com.br (Brasilien), Pelando.sg (Singapur), Pepper.co.kr (Süd-Korea), Pepper.pl (Polen), Preisjäger (Österreich) und Promodescuentos (Mexiko).

 

Pressekontakt: 

  • Medium square 3xuzqy6a normal

    Germany

    Michael Hensch
    Public Relations Manager

    pr_de@pepper.com
    +49 176 633 47 407

Download PDF
Download PDF
Über Pepper Media Holding

Pepper.com, the world's largest shopping community, was founded in 2014 by Fabian Spielberger and Paul Nikkel. Through international partnerships and conversations, Pepper.com gives smart shoppers around the world a voice to share deals, tips and ideas, connecting members in twelve countries on three continents. The Pepper.com group is headquartered in Berlin/Germany with offices in Belo Horizonte, Guadalajara, London, Lyon, Mumbai and Winnipeg and consists of market-leading platforms such as BuenosDeals (North America), Dealabs (France), DesiDime (India), HotUKDeals (United Kingdom), mydealz (Germany), Pelando.com.br (Brazil), Pelando.sg (Singapore), Pepper.co.kr (South-Korea), Pepper NL (The Netherlands), Pepper PL (Poland), Preisjaeger (Austria) and PromoDescuentos (Mexico). These platforms are currently used by more than 25 million smart shoppers and influence 12,000 buying decisions every minute.

Pressemitteilungen