Studie zum Valentinstag: So halten es die Österreicher wirklich mit dem „Tag der Liebe“

Berlin/Wien, 7. Februar 2017. Es ist der „Tag der Liebe“ und das erste wirklich große Konsumfest in diesem Jahr. Zumindest lassen hieran Werbeslogans wie „Valentinstag – auf der Suche nach dem passenden Geschenk?“ (Kastner & Öhler), „Einfach, weil ich Dich liebe“ (Fleurop), „Show your love“ (Douglas) oder „Herzensgeschenke zum Valentinstag“ (Christ) keinen Zweifel, die in den Innenstädten und im Internet zurzeit nur schwer zu übersehen sind. Doch wie wichtig ist der Valentinstag uns Österreichern wirklich? Kaufen wir Geschenke? Wie viel geben wir für sie aus? Und welche Unterschiede gibt es zwischen Frauen und Männern? Das wollte das Verbraucherforum Preisjäger (www.preisjaeger.at) wissen und hat 1.051 Verliebte (571 Männer, 480 Frauen) gefragt, wie sie es mit dem Valentinstag halten.

 

Auf den ersten Blick fällt das Ergebnis der Umfrage wenig schmeichelhaft aus: Der Valentinstag ist für weniger als jede zweite Frau (42,49 Prozent, 204) und nur für jeden dritten Mann (33,06 Prozent, 189) ein „besonderer Tag“. Für 57,51 Prozent (276) der befragten Frauen und 66,94 Prozent (382) der interviewten Männer hat der 14. Februar hingegen keine besondere Bedeutung.

 

Geschenke gehören für die meisten Österreicher zum guten Ton

Sind wir Österreicher also gänzlich unromantisch? Nicht ganz, denn zumindest Geschenke gehören für die meisten der Befragten zum guten Ton: 41,12 Prozent (235) der Männer und immerhin noch 37,42 Prozent der Frauen erklärten, ihren Partner am Valentinstag mit einem Geschenk überraschen zu wollen. Mit leeren Händen werden – der Preisjäger-Umfrage zufolge – hingegen nur 29,79 Prozent der Männer und 29,35 Prozent (141) der Frauen ihrem Partner entgegentreten.

 

Ein Grund für das dann doch recht eindeutige Stimmungsbild dürften die Erwartungen des Partners sein: Ganze 60,84 Prozent (347) der befragten Männer und 59,29 Prozent (285) der interviewten Frauen erwarten von ihrem Partner am Valentinstag „auf jeden Fall“ ein Geschenk. Und nur jede zehnte Frau (9,62 Prozent, 46) und jeder zwanzigste Mann (4,58 Prozent, 26) haben sich – der Umfrage zufolge – mit ihrem Partner geeinigt, dieses Jahr auf Geschenke zu verzichten.

 

Männer schenken klassisch, Frauen sehnen sich nach Zeit zu zweit

Wie verschieden die Geschlechter sind, zeigen die übrigen Ergebnisse der Umfrage: Männer schenken klassisch, Frauen sehnen sich hingegen nach mehr Zeit zu zweit. Dies jedenfalls legt ein Blick auf die beliebtesten Valentinstagsgeschenke nahe: Ein romantisches Dinner (24,09 Prozent bzw. 82 der Befragten), Veranstaltungstickets (7,73 Prozent, 26) und gemeinsame Reisen (4,55 Prozent, 15) bilden gemeinsam mit Pralinen (12,27 Prozent, 42), Parfüm und Mode (beide: 4,55 Prozent, 15) die Top-5 der von Frauen meistverschenkten Präsente. Männer zeigen sich pragmatischer: Blumen (30,51 Prozent, 122) verschenken sie am häufigsten zum Valentinstag. Und mit Schmuck (9,29 Prozent, 37), Parfüm (4,08 Prozent, 16) und Pralinen (3,78 Prozent, 15) finden sich neben einem romantischen Dinner (16,63 Prozent, 67) drei andere Klassiker unter den Top-5 der meistgenannten Geschenke.

 

Doch wie gut kommen die Präsente wirklich bei den Beschenkten an? Ein Blick auf die Wunschlisten der Befragten zeigt, dass Frauen und Männer bei allen Differenzen zumindest eines eint: Das Verständnis für einander. Zwar würden sich die meisten Männer (23,67 Prozent, 53) am Valentinstag über Technikprodukte freuen. 11,74 Prozent (26) der Befragten kann man jedoch auch mit einem romantischen Dinner eine Freude machen während immerhin noch 6,72 Prozent (15) einem gemeinsamen Veranstaltungsbesuch etwas abgewinnen können. Noch treffsicherer zeigen sich die Männer: Jede fünfte Frau (20,00 Prozent, 39) freut sich am Valentinstag über Blumen, 19,92 Prozent (39) über ein romantisches Dinner und 14,34 Prozent (28) über Schmuck.

 

Die meisten Österreicher kaufen ihr Geschenk online und geben zwischen 10 und 25 Euro aus

 

Einig waren sich die befragten Männer und Frauen auch, wo sie ihr Valentinstagsgeschenk kaufen: Online-Shops stehen bei ihnen hoch in der Gunst: Hier kaufen knapp jede zweite Frau (45,91 Prozent) und immerhin noch 42,14 Prozent der Männer dieses Jahr ihr Valentinstagsgeschenk ein. Auf Rang zwei steht bei den Männern der Detail- und Blumenhandel (27,04 Prozent), bei den Frauen der Supermarkt (10,45 Prozent). Kaufhäuser schneiden bei beiden Geschlechtern hingegen schlecht ab: Hier kaufen gerade einmal 7,98 Prozent der Frauen und 3,98 Prozent der Männer dieses Jahr ihr Valentinstagsgeschenk.

 

Dass das Geschenk meist eher symbolischen Charakter hat, zeigt ein Blick auf die Ausgabebereitschaft der Österreicher: Nur 12,04 Prozent der Männer und 14,08 Prozent der Frauen gaben bei der Preisjäger-Umfrage an, für ihr Geschenk mehr als 75 Euro auszugeben. 34,55 Prozent der Frauen und 36,53 Prozent der Männer planen hingegen mit Ausgaben zwischen zehn und 25 Euro. Und zwischen 25 und fünfzig Euro geben nur knapp jeder dritte Mann (29,59 Prozent) und gut jede vierte Frau (26,82 Prozent) aus.

 

 

 

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