Zehn Fakten zum Black Friday: Das sollten Konsumenten wissen

Berlin/Wien, 2. November 2017. Morgen in drei Wochen, am 24. November, beginnt für den Handel mit dem Black Friday die vielleicht umsatzstärkste Zeit des Jahres. 2016 gaben Konsumenten im deutschsprachigen Raum allein an den vier Tagen vom Black Friday bis zum Cyber Monday 1,1 Milliarden Euro aus - 19,1 Prozent mehr als noch 2015. Hält das Wachstum an, setzen Händler in Österreich und Deutschland heuer satte 1,3 Milliarden Euro um. Wieso der Black Friday und Cyber Monday so populär sind, erklärt das Verbraucherforum Preisjäger (www.preisjaeger.at). Die Einkaufsexperten haben zehn Fakten zusammengestellt, die helfen, das Shopping-Event besser zu verstehen.

1. Der Black Friday findet am 24. November statt

Der Black Friday ist immer am vierten Freitag im November, heuer also am 24. November. Die Rabattaktionen beginnen aber schon früher und dauern länger. Der auch in Österreich beliebte Marktplatz Amazon startete mit der „Cyber Monday Woche“ in den letzten Jahren so schon am Montag vor dem Black Friday einen einwöchigen Sonderverkauf. Zahlreiche Online-Shops folgten diesem Beispiel. Die ersten Schnäppchen konnten Konsumenten so schon vor dem eigentlichen Black Friday machen. Das große Finale der Schnäppchenjagd bildet traditionell der Montag nach dem Black Friday, der Cyber Monday (27. November).

2. Der Black Friday kommt aus den USA

Der Black Friday feierte seine Premiere am 24. November 1961 in Philadelphia (Pennsylvania, USA). Am Brückenfreitag nach Thanksgiving (Erntedankfest) lockten lokale Händler damals so viele Konsumenten mit Rabattaktionen in die Innenstadt, dass die Polizei die Menschenmenge nur noch als „schwarze Masse“ wahrnahm und dem Tag den Namen „Black Friday“ gab. Inzwischen ist der Black Friday in den gesamten USA einer der umsatzstärksten Tage des Jahres. 2016 kauften, der National Retail Federation zufolge, 154 Millionen Amerikaner am Black Friday ein. Den Umsatz bezifferte Adobe für das Black Friday-Wochenende auf 37,3 Milliarden Euro.

3. Im deutschsprachigen Raum findet der Black Friday heuer bereits zum zwölften Mal statt

Im Vergleich zu den USA ist der Black Friday im deutschsprachigen Raum noch ein relativ neues Phänomen. Am 24. November 2006 senkte Apple als erstes Unternehmen die Preise, vor allem um den damals stockenden Absatz des iPods anzukurbeln. Inzwischen hat der Black Friday deutlich an Breitenwirkung gewonnen. Erst adaptierten andere Elektronikunternehmen das Shopping-Event. Inzwischen werben am Black Friday Hunderte Unternehmen mit Rabatten – Anbieter von Elektronikartikeln und Mode, aber auch Drogerien und selbst Lebensmittelhändler.

4. Der Black Friday ist nicht der umsatzstärkste Tag des Jahres

Der Black Friday wird oft als der Tag wahrgenommen, an dem der Handel den höchsten Umsatz erzielt. Studien lassen hieran aber Zweifel aufkommen. So bezifferte das Centre for Retail Research den Umsatz für den Black Friday auf 360 Millionen, für den Cyber Monday auf 405 Millionen und für den 23. Dezember („Panic Friday“) sogar auf satte 927 Millionen Euro. Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel erkannte im 12. Dezember den umsatzstärksten Tag 2016. „Harte Zahlen“ nannte Bürgel zwar nicht, sprach aber davon, die Bonitätsabfragen hätten sich „an diesem Tag um 31,5 Prozent gegenüber der durchschnittlichen Zahl an einem Montag“ erhöht.

5. Der Black Friday hat keinen Veranstalter und kein gemeinsames Portal

Der Black Friday und Cyber Monday kennzeichnen sich durch ihren dezentralen Charakter: Beide Shopping-Events haben weder einen Veranstalter noch einen Organisator. Konsumenten müssen deshalb auch kein bestimmtes Portal aufrufen, um ein Angebot nutzen zu können. Vielmehr senken Hunderte Händler unabhängig voneinander ihre Preise während Internetseiten wie die Shopping-Community Preisjäger sowie Zeitungen und Magazine den Black Friday und Cyber Monday redaktionell begleiten.

6. Der Black Friday hat die Innenstädte erreicht

Anders als in den USA und in Großbritannien fand der Black Friday in Österreich jahrelang nur im Internet statt. Geändert hat sich das letztes Jahr: 2016 haben zum ersten Mal auch viele klassische Händler am Black Friday mit Rabatten geworben. In Städten wie Salzburg und Wien sowie in Berlin, Kaufbeuren und Würzburg verabredeten sich Einzelhändler zu Rabattaktionen, um Kunden in ihre Läden zu locken und ein Gegengewicht zur Konkurrenz aus dem Internet zu schaffen.

7. Im Schnitt können Verbraucher 40,1 Prozent sparen

Manche Händler und Portale werben am Black Friday mit vollmundigen Versprechen. Glaubt man der Werbung, können Kunden dort „bis zu 80 Prozent“ sparen. Das klingt toll, ist aber oft falsch. Wie eine Analyse des Verbraucherforums Preisjäger zeigt, konnten Konsumenten in den letzten vier Jahren am Black Friday durchschnittlich nur 40,1 Prozent sparen. Der Grund für den Unterschied? Viele Händler berechnen den Rabatt ausgehend vom Unverbindlichen Verkaufspreis (UVP) – einer Empfehlung des Herstellers, der in der Realität ohnehin kaum ein Händler folgt.

8. Händler dürfen in Österreich mit dem Wort „Black Friday“ werben

In Deutschland entbrannte 2016 ein Streit um den Begriff „Black Friday“. Der Grund war so simpel wie absurd: Beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) ist der Black Friday als „Wortmarke“ registriert. Die in Hongkong ansässige Super Union Holding Ltd. sicherte sich 2016 die „Markenrechte“ am Begriff „Black Friday“ und mahnte zahlreiche Händler ab, die ihn nutzen wollten. In Österreich sieht die Situation anders aus: „Black Friday“ ist zwar auch beim Österreichischen Patentamt als Marke registriert. Die Rechte der Nachtschicht Hard GmbH als Inhaberin der österreichischen Marke beschränken sich aber auf den Veranstaltungsbereich.

9. Cyberkriminelle sind am Black Friday äußerst aktiv

Ausgaben von über einer Milliarde Euro an nur einem einzigen Wochenende wecken in unschöner Regelmäßigkeit auch kriminelle Energie: Betrüger versuchen rund um den Black Friday an Zahlungsdaten und somit letztlich auch an das Geld argloser Konsumenten zu kommen. Bei ihnen unbekannten Online-Shops sollten Verbraucher deshalb auf Prüfsiegel wie das von Trusted Shops und eine verschlüsselte Datenübertragung achten. Erkennbar ist diese in vielen Browsern am geschlossenen Bügelschloss in der Adresszeile sowie am „https://“ in der Internetadresse. Zudem sollten Konsumenten tunlichst keine Anhänge und Links von verdächtigen E-Mails öffnen.

10. Günstig einkaufen können Konsumenten nicht nur am Black Friday

Verbraucher, die günstig einkaufen möchten, sollten sich nicht nur auf den Black Friday konzentrieren. Der Black Friday mag zwar der bekannteste Shopping-Tag sein. Tatsächlich haben Verbraucher im November und Dezember aber zahlreiche Chancen, günstig einzukaufen. Amazon und andere Händler läuten beispielsweise schon am Montag vor dem Black Friday die Zeit der Rabatte ein. Diese dauert heuer bis zum 27. November (Cyber Monday). Und auch im Dezember reduzieren viele Händler – angelehnt an einen klassischen Adventskalender – die Preise für täglich wechselnde Produkte oder Warengruppen.

Über Preisjäger (www.preisjaeger.at):

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