Studie zeigt: Diese Produkte standen vom 1. Jänner bis heute besonders hoch in der Gunst österreichischer Konsumenten

10,15 Millionen Käufe vermittelte das Verbraucherforum Preisjäger (www.preisjaeger.at in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Das Plus von 33,36 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 zeigt, wie sehr sich der Handel ins Internet verlagert. Gleichzeitig enthüllen die Zahlen von Preisjäger, welche Warengruppen zum Boom des Online-Handels beitragen, welche Händler von ihm profitieren und welche der Entwicklung hinterherhinken.

 

Klassiker dominierten den Online-Handel auch im ersten Halbjahr dieses Jahres: So standen Elektronik und Mode – traditionell die beiden absatzstärksten Online-Handelssegmente – bei Konsumenten besonders hoch im Kurs. Fast jeder zweite der 10,15 Millionen – von Preisjäger vermittelten – Käufe entfiel auf diese beiden Warengruppen, 31,02 Prozent (3,06 Millionen) aller Transaktionen auf Elektronikprodukte und gut jeder sechste Kauf (15,96 Prozent, 1,58 Millionen) auf Mode und Accessoires. Filme, Musik und Videospiele verkauften sich über Preisjäger im ersten Halbjahr 1,06 Millionen Mal. Sie lagen damit im Verkaufsranking auf dem dritten Rang, dicht gefolgt von Möbeln und Dekoartikeln mit 958.073 Käufen und Produktproben, für die sich Konsumenten 852.387 Mal interessierten.

 

Finanzprodukte und Lebensmittel liegen im Mittelfeld, Sportartikel und Apps nahezu unbedeutend

Noch vergleichsweise schwach gestaltete sich im ersten Halbjahr hingegen der Vertrieb von Versicherungen, Abonnements, Leasing-Fahrzeugen und Finanzprodukten über das Internet: 539.287 Verträge schlossen Nutzer von Preisjäger von Anfang Jänner bis Ende Juni ab. Der Bereich „Verträge und Finanzen“ trug so 5,46 Prozent zu den 10,15 Millionen vermittelten Transaktionen bei. Deutlich schwächer gestaltet sich heuer noch der Handel mit Lebensmitteln: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres vermittelte Preisjäger 364.495 Bestellungen von Genuss- und Lebensmitteln. Zum Online-Handel trugen Lebensmittel so nur recht überschaubare 3,59 Prozent bei.

 

Ein Nischendasein fristeten im ersten Halbjahr hingegen gleich vier Warengruppen: Kosmetik, Reisen, Sport sowie Apps und Software auf den Plätzen neun bis zwölf des Verkaufsrankings. Nur jeweils gut drei Prozent aller 10,15 Millionen von Preisjäger vermittelten Transaktionen entfielen im ersten Halbjahr auf die Bereiche Kosmetik (3,47 Prozent, 342.733 Käufe) und Reisen (3,21 Prozent, 317.052 Buchungen). Sportartikel verkauften sich über Preisjäger 276.557 Mal und hatten damit einen Anteil von 2,8 Prozent. Statistisch noch weniger ins Gewicht fielen Apps und Software – mit einem Anteil von 2,17 Prozent (214.332 Transaktionen).

 

Die Nachfrage nach Finanz- und, Unterhaltungsprodukten sowie Lebensmitteln wächst stark

Wie sehr sich manche Konsumgewohnheiten verfestigt haben und welche neuen Trends sich abzeichnen, zeigt ein Vergleich der Verkaufszahlen des ersten Halbjahrs mit denen der ersten sechs Monate 2016: Tatsächlich kennt der Online-Handel Gewinner und Verlierer.

 

Die stärksten Zuwächse verzeichnete Preisjäger in der ersten Jahreshälfte für den Bereich Verträge und Finanzen. Schlossen Preisjäger-Nutzer im gesamten ersten Halbjahr 2016 noch 254.360 Verträge ab, verdoppelte sich ihr Wert binnen eines Jahres auf 539.287 Käufe. Das Plus von 112,02 Prozent gegenüber 2016 zeigt, wie erfolgreich heuer auch Banken, DSL- und Mobilfunkanbieter sowie Versicherungen auf digitale Vertriebswege setzen.

 

Von der insgesamt um 33,36 Prozent (2,54 Millionen Käufe) gestiegenen Nachfrage profitierte jedoch auch der klassische Handel. Im Jahresvergleich wuchs das Interesse an Produkten aus gleich fünf Warengruppen überdurchschnittlich stark: So konnten Händler von Filmen, Spielen und Musik (+73,73 Prozent, 449.371) und Sportartikeln (+85,02 Prozent, 127.087 Käufe) sowie Anbieter von Reisen (+46,73 Prozent, 100.971 Buchungen) und Kosmetik (+46,73 Prozent, 100.971 Käufe) und Elektronik (37,7 Prozent, 838.839 Käufe) ein jeweils deutliches Plus für sich verbuchen.

 

Spannung verspricht der Blick auf den Online-Handel mit Lebensmitteln. Zwar fiel diese Warengruppe im ersten Halbjahr mit 364.495 von Preisjäger vermittelten Käufen statistisch noch kaum ins Gewicht. Das Wachstum von 84,24 Prozent beziehungsweise 166.660 Käufen gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahrs zeigt aber, wie schnell die Nachfrage nach Lebens- und Genussmitteln aus dem Netz wächst.

 

Das Interesse an Apps und Software sowie Gutscheinen stagniert jedoch. Während Anbieter von Apps und Software gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 immerhin noch ein sehr kleines Plus von 0,8 Prozent (1.702 Installationen) verbuchen konnten, entwickelt sich der Markt für Gutscheine scheinbar rückläufig. Fanden im ersten Halbjahr 2016 noch 84.759 Gutscheine über Preisjäger einen Abnehmer, waren es im ersten Halbjahr 2017 nur noch 70.128, also 17,26 Prozent (14.361) weniger.

pdf-Version mit Statistik-Teil: http://mdz.me/bilanz01hj17at

Über Pepper Media Holding

Pepper.com, the world's largest shopping community, was founded in 2014 by Fabian Spielberger and Paul Nickel. Through international partnerships and conversations, Pepper.com gives smart shoppers around the world a voice to share deals, tips and ideas, connecting members in twelve countries on three continents. The Pepper.com group is headquartered in Berlin/Germany with offices in Belo Horizonte, Guadalajara, London, Lyon, Mumbai and Winnipeg and consists of market-leading platforms such as BuenosDeals (North America), Dealabs (France), DesiDime (India), HotUKDeals (United Kingdom), mydealz (Germany), Pelando.com.br (Brazil), Pelando.sg (Singapore), Pepper.co.kr (South-Korea), Pepper NL (The Netherlands), Pepper PL (Poland), Preisjaeger (Austria) and PromoDescuentos (Mexico). These platforms are currently used by more than 25 million smart shoppers and influence 12,000 buying decisions every minute.

Pressemitteilungen